
Der Name ist sperrig, doch es steckt alles drin: ehemaliger Kierberger Friedhof. Viele Jahrzehnte haben die Kierbergerinnen und Kierberger hier ihre Lieben zur letzten Ruhe gebettet. Ab dem 1. Januar 1990 wurde der Friedhof für neue Bestattungen geschlossen, die letzten Ruhefristen sind längst ausgelaufen und das wunderschöne Gelände mit seinen alten Grabsteinen wird seitdem als öffentliche Grünanlage und Ort der Begegnung genutzt. Seit April 2023 darf die Dorfgemeinschaft Kierberg das Gelände und das Häuschen für ihre Projekte nutzen.
Früher ein Friedhof, heute ein Park, das bedeutet für unsere Arbeit eine große Verantwortung, diesem Ort und seiner Geschichte pietätvoll gerecht zu werden.
In unserer Reihe über Leben und Tod, die an jedem 3. Freitag im Winter stattfindet, greifen wir im Februar dieses Thema auf, dass den ehemaligen Kierberger Friedhof begleitet, seitdem er seiner neuen Nutzung als Park zugeführt wurde.
Stefan Jansen-Haß, evangelischer Pfarrer, stellt die Frage „Gehen Sie gerne auf Friedhöfe?“. Auf unserem Stadtteilfest 2024 erklärte er bereits eindrucksvoll und in gewohnt herzlicher Weise, Friedhöfe seien Orte des Todes und der Trauer, aber auch Orte des Lebens und der Freude. Wir beleuchten Friedhöfe als Orte der Trauer und des Gedenkens, aber auch als Orte der Ruhe und Natur und der ökologischen Bedeutung. Was heißt es für uns, wenn sie eine Umwandlung in Parks erfahren und anders genutzt werden?
Freut Euch auf eine hochinteressante, spannende Veranstaltung mit vielen neuen Perspektiven und Impulsen!
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